Mit dieser einfachen Anleitung erfahren Sie alles Wissenswerte über die Auswahl der richtigen SIM-Karte für Ihr GPS-Ortungsgerät und die Konfiguration. Wir werden uns ansehen:
1 - Klassische SIM-Karte;
2 - IoT-SIM-Karte;
3 - Konfiguration
1- Klassische SIM-Karte
Die Wahl der SIM-Karte ist eigentlich sehr einfach, denn der einzige Grund, warum man eine besorgen muss, ist der Datenverkehr, damit der Tracker mit dem Server kommunizieren kann. Das sehen wir uns später an. Natürlich gibt es in der Welt der Tracker auch Geräte, die bereits mit einer SIM-Karte konfiguriert geliefert werden (wie unsere), für eine schnelle und einfache Nutzung.
Welche soll man also wählen? Es gibt verschiedene Lösungen.
Sie können eine normale Handy-SIM-Karte von den bekanntesten Telefonanbietern bekommen. Aber lassen Sie uns die richtigen Überlegungen anstellen...
Diese SIM-Karten haben ein übermäßig hohes Datenvolumen für einen GPS-Tracker, so dass Sie möglicherweise viel mehr ausgeben, als nötig ist. Die Tarife liegen im Durchschnitt zwischen 7 und 10 Euro pro Monat (vielleicht sogar weniger) mit Angeboten, die bis zu 50 GB Datenvolumen umfassen. Bedenken Sie, dass ein Ortungsgerät bei intensiver Nutzung vielleicht 20 MB pro Monat verbraucht, so dass Sie sicherlich das gesamte Datenvolumen haben, das Sie benötigen. Der Nachteil sind natürlich die monatlichen Kosten. Macht es also noch Sinn, diese SIM-Karten zu nehmen? Ja, es macht Sinn, aber nur, wenn Sie NICHT auch die monatliche Gebühr für die Nutzung der Tracking-Plattform des Ortungsgeräts bezahlen. Der Nachteil? Diese SIM-Karten beschränken Sie auf eine Nutzung innerhalb Ihres Landes, so dass der GPS-Tracker während einer Auslandsreise möglicherweise nicht funktioniert oder Sie aufgrund der Datennutzung außerhalb des Landes einen höheren Tarif zahlen müssen.
2 - IoT-SIM-Karte
Es gibt eine bessere Lösung, und die nennt sich IoT-SIM-Karten (Internet of Things). Diese Karten können alles, was die oben genannten Karten können, aber sie können keine normalen SMS und Anrufe empfangen. Ihr Vorteil? Sie sind günstiger, und wenn Sie die richtige wählen, müssen Sie nicht jeden Monat bezahlen. Ich meine damit, dass einige Karten Pläne für 1 Monat auf einmal anbieten, andere für 12 Monate, und wieder andere haben keine zeitliche Begrenzung, sondern Sie "laden" sie nur auf, wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist. Diese Karten werden oft von Plänen mit 200 MB, 500 MB oder 6 GB begleitet, die, wie bereits erwähnt, mehr als ausreichend sind, um das Gerät problemlos zu überwachen.
Aber es ist nicht alles rosig, denn auch diese haben ihre Grenzen! Praktisch alle GPS-Tracker verfügen über ein Befehlssystem zur Verwaltung und Konfiguration der internen Parameter, und dies kann durch Senden von SMS-Nachrichten an die installierte Karte erfolgen. Wenn diese IoT-Karten keine SMS empfangen können, wie geht man dann mit der Konfiguration um? Man muss eine normale SIM-Karte (wie die oben genannten) einlegen und ihr die Konfigurationsnachrichten senden. Nach diesem Vorgang können Sie die IoT-Karte einlegen. Achtung! Der Befehl, wie z.B. die APN-Einstellung, muss sich auf die SIM-Karte beziehen, die Sie später einlegen werden, nicht auf die aktuell eingelegte. Das sehen wir uns später an.
IoT-SIM-Karten haben ein anderes System zum Empfangen von Nachrichten, aber die Nutzung ist normalerweise auf die Verwaltungsplattform beschränkt, die nur von den Softwarebesitzern oder Wiederverkäufern genutzt werden kann.
Der größte Vorteil dieser SIM-Karten liegt in der Konnektivität, da sie je nach Standort den Betreiber wechseln können und Ihnen somit ermöglichen, den Tracker auch im Ausland zu überwachen. Wenn Sie sich beispielsweise in Italien befinden, nutzt die SIM-Karte die Abdeckung von Vodafone, Wind und wechselt kontinuierlich den Betreiber, um die Verbindung zu gewährleisten. Wenn Sie das Land verlassen, kann die Karte weiterhin auf ausländische Verbindungen zurückgreifen. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen, sich vor dem Kauf über die Länder zu informieren, in denen die Verbindung gewährleistet ist (jedes Unternehmen veröffentlicht eine Liste der abgedeckten Länder). In jedem Fall können Sie bei den meisten Produkten beruhigt sein, da Europa praktisch immer eingeschlossen ist.
3 - Konfiguration
Wir versuchen, das Ganze so einfach wie möglich zu gestalten, ohne zu sehr in die "Nerd"-Ecke der Konnektivität abzudwecken.
Der GPS-Tracker muss wissen, wie er auf das Datennetz zugreifen kann, um den Datenverkehr der SIM-Karte (APN) zu nutzen, und er möchte auch wissen, wohin er diese Daten senden soll, damit Sie die Position auf der Karte der Tracking-App sehen können (Server).
Für die Konfiguration des Trackers genügt es also, nur 2 SMS-Befehle zu senden (Befehle, die je nach Hersteller variieren, sie sind NICHT standardisiert).
Um die korrekte Konfiguration vornehmen zu können, benötigen Sie 3 Informationen:
- Die an den Tracker zu sendenden Befehle (jeder hat seine eigene Sprache);
- APN der SIM-Karte;